Bis 2040: Spanien rückt an die Spitze der Reiseziele

Bis 2040 könnte sich die Rangfolge der beliebtesten Reiseziele deutlich verändern, wobei Spanien erstmals vor Frankreich an der Spitze liegen soll.

21.08.2026 14:51
red04
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Die Prognose geht für 2040 von rund 110 Millionen internationalen Ankünften in Spanien und 105 Millionen in Frankreich aus.

Der internationale Tourismus dürfte in den kommenden Jahren weiter wachsen. Eine Untersuchung von Google und Deloitte rechnet damit, dass die Zahl der Auslandsreisen bis 2040 auf rund 2,4 Milliarden steigt. Dahinter steht vor allem das Wachstum der Mittelschicht in Asien, Afrika und anderen aufstrebenden Märkten.

Erholung nach der Pandemie

2023 hatte der internationale Tourismus 88 Prozent des Niveaus von 2019 erreicht. Europa sowie Nord- und Südamerika lagen bereits darüber. In der Region Asien-Pazifik verlief die Erholung langsamer. China war 2019 der wichtigste Herkunftsmarkt für Auslandsreisen. Auch Indien und weitere Länder dürften künftig stärker zum Wachstum beitragen. Für Afrika und Amerika erwartet die Studie bis 2040 jährliche Wachstumsraten von vier bis fünf Prozent.

Spanien vor Frankreich

Europa bleibt auch 2040 die wichtigste Zielregion. Bei den einzelnen Ländern dürfte es jedoch eine Veränderung an der Spitze geben: Spanien soll Frankreich als meistbesuchtes Land der Welt ablösen. Die Prognose geht für 2040 von rund 110 Millionen internationalen Ankünften in Spanien und 105 Millionen in Frankreich aus. Die USA folgen mit etwa 100 Millionen Besuchern. Auch dahinter verschiebt sich die Rangfolge. China bleibt unter den fünf wichtigsten Zielen, während Mexiko neu in diese Gruppe aufsteigt. Italien fällt dagegen vom fünften auf den sechsten Platz zurück. Saudi-Arabien, Indonesien und die Vereinigten Arabischen Emirate gewinnen ebenfalls an Bedeutung. Rund 45 Prozent der weltweiten Reisenden könnten sich 2040 auf den Mittelmeerraum, Südostasien, den Nahen Osten und die Karibik konzentrieren. Für die Tourismusbranche stellt sich damit auch die Frage, wie stark besuchte Reiseziele mit dem weiteren Wachstum umgehen. Hinzu kommen die Auswirkungen auf das Klima: Laut Studie verursacht der Tourismus rund acht Prozent der weltweiten CO₂-Emissionen.

(red)

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