United wirbt für Fusion mit American Airlines
Geplanter Zusammenschluss stößt auf politische und regulatorische Bedenken.

Der Chef von United Airlines, Scott Kirby, hat laut Insidern bei Donald Trump für eine Fusion mit American Airlines geworben. Ziel wäre es demnach, die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Ein solcher Zusammenschluss würde jedoch den bereits stark konzentrierten US-Flugmarkt weiter verdichten und dürfte auf erhebliche regulatorische Hürden stoßen. Auch politisch wird das Vorhaben kritisch gesehen, da mögliche Auswirkungen auf Preise und Wettbewerb geprüft werden müssten.
Sean Duffy signalisierte zwar grundsätzlich Offenheit für eine stärkere Konsolidierung in der Branche, betonte aber, dass die Interessen der Verbraucher im Mittelpunkt stehen müssten.
Kritiker warnen, dass eine Fusion zu weniger Auswahl, höheren Ticketpreisen und zusätzlichen Gebühren führen könnte. Gleichzeitig steht American Airlines unter wirtschaftlichem Druck, während sich United Airlines zuletzt stabiler zeigte.
Offizielle Stellungnahmen der beteiligten Unternehmen liegen bislang nicht vor, und auch innerhalb der US-Regierung gibt es offenbar Vorbehalte gegenüber dem möglichen Mega-Deal.
APA/Red.