Air France-KLM drosselt Wachstum
Steigende Kerosinpreise belasten Geschäft und Nachfrage.
Die Fluggesellschaft Air France-KLM passt ihre Wachstumspläne nach unten an. Aufgrund stark gestiegener Treibstoffkosten soll die Kapazität heuer nur noch um zwei bis vier Prozent steigen – weniger als ursprünglich vorgesehen.
Hintergrund sind vor allem die deutlich höheren Ausgaben für Kerosin, die sich laut Unternehmen auf rund 9,3 Milliarden Dollar summieren dürften. Damit liegen die Kosten um etwa 2,4 Milliarden Dollar über dem Vorjahr und könnten die Ergebnisse in den kommenden Quartalen spürbar belasten.
Gleichzeitig zeigt sich eine nachlassende Nachfrage: Steigende Ticketpreise führen dazu, dass viele Reisende – insbesondere auf Langstrecken – zurückhaltender buchen. Auch andere Branchenunternehmen wie EasyJet, TUI und Lufthansa reagieren bereits mit angepassten Prognosen oder Angebotskürzungen.
Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen fiel der operative Verlust im ersten Quartal geringer aus als erwartet, was auf eine stabilere Entwicklung als von Analysten prognostiziert hindeutet.
APA/Red.
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