Sommerurlaub: Österreicher setzen aufs Auto
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung plant die Anreise in die Ferien mit dem eigenen Fahrzeug – Sicherheit und Vorbereitung spielen dabei eine große Rolle.
Eine Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher plant ihren Sommerurlaub heuer mit dem Auto. Laut einer aktuellen, repräsentativen Studie im Auftrag von Helvetia Österreich geben 56 Prozent an, für die Reise in die Ferien das eigene Fahrzeug zu nutzen. Flexibilität und Unabhängigkeit sind dabei die wichtigsten Gründe.
Gleichzeitig spielt das Sicherheitsgefühl eine zentrale Rolle: 54 Prozent der Befragten fühlen sich im Auto wohler als bei einer Anreise mit dem Flugzeug. Besonders stark ausgeprägt ist das Bedürfnis nach Kontrolle und Vorbereitung vor der Abfahrt.
So informieren sich 89 Prozent der Befragten vor längeren Fahrten über ihre Route. Unbekannte Strecken empfinden 44 Prozent als stressig – bei der Generation Z liegt dieser Wert sogar bei 51 Prozent. Auch der technische Zustand des Fahrzeugs wird häufig überprüft: Insgesamt 79 Prozent kontrollieren vor längeren Fahrten wichtige Funktionen wie Reifendruck oder Flüssigkeitsstände.
Ein weiterer zentraler Faktor ist das Smartphone. Für 86 Prozent der Befragten ist es wichtig, dass das Handy während längerer Autofahrten stets geladen ist. Es dient nicht nur als Navigationshilfe, sondern auch als Kommunikations- und Unterhaltungsgerät. Besonders Frauen legen darauf Wert.
Bei Reisen ins Ausland informiert sich ebenfalls eine große Mehrheit vorab über die geltenden Verkehrsregeln. Gleichzeitig raten Experten dazu, auch den Versicherungsschutz vor Fahrtantritt zu überprüfen, um im Ernstfall auf Pannen- oder Unfallhilfe zurückgreifen zu können.
Die Ergebnisse zeigen insgesamt, dass die Autofahrt für viele Menschen bereits Teil des Urlaubserlebnisses ist – verbunden mit hoher Eigenverantwortung, zunehmender Techniknutzung und dem Wunsch nach Sicherheit auf der Reise.
APA/Red.