Rekordsommer für Österreichs Flugverkehr
Rund 4.200 Flüge pro Tag waren im Sommer durchschnittlich über Österreich unterwegs, mit einem Rekordwert von 4.502 Flügen am 25. Juli.
Im Sommer 2026 sind im österreichischen Luftraum so viele Flüge gezählt worden wie noch nie. Von Ende Juni bis Ende August wurden rund 250.000 Flugbewegungen registriert, somit zwei Prozent mehr als im Sommer 2025. Auch im Vorjahr war der Flugverkehr deutlich gestiegen. Zwischen Ende Juni und Ende August 2025 hatte die Zahl der Flüge um 13 Prozent gegenüber dem Sommer 2024 zugenommen.
4.502 Flüge an einem Tag
Am 25. Juli wurde mit 4.502 Flügen ein neuer Tagesrekord erreicht. Erstmals wurden damit an einem Tag mehr als 4.500 Flüge über Österreich gezählt. Der bisherige Höchstwert stammte vom 13. Juli 2025. Damals wurden 4.381 Flüge registriert. Im Schnitt waren in den Sommermonaten rund 4.200 Flüge pro Tag im österreichischen Luftraum unterwegs. „Die Rekordwerte verdeutlichen, dass die Nachfrage nach Flugreisen weiterhin ungebrochen ist“, sagte Austro-Control-Geschäftsführer Philipp Piber. Auch europaweit wurde ein neuer Höchststand erreicht. Am 24. Juli wurden 37.659 Flüge gezählt.
Mehr Überflüge seit 2022
Besonders stark ist der Flugverkehr in Österreich bei den Überflügen gestiegen. Seit 2022 nahm deren Zahl nach Angaben der Austro Control um 33 Prozent zu. Für Europa wird im selben Zeitraum ein Anstieg von 20 Prozent angegeben.
Rund 44.500 Starts und Landungen in Wien
Am Flughafen Wien-Schwechat wurden während der Sommermonate rund 44.500 Starts und Landungen verzeichnet. Das entspricht durchschnittlich etwa 740 Flugbewegungen pro Tag.
Gewitter sorgen für Verspätungen
Für die Flugsicherung sind vor allem Gewitter eine Herausforderung. Österreich gehört aufgrund seiner Topografie zu den Gewitterhotspots Europas. Extreme Wetterereignisse können den Flugverkehr beeinträchtigen und zu Verspätungen führen. Nach Angaben der Austro Control wurden im Sommer 95 Prozent der Flüge pünktlich abgewickelt. Verspätungen seien praktisch ausschließlich auf Wetterereignisse wie Gewitter zurückzuführen. Piber verwies auf die Arbeit der Fluglotsen und des Austro-Control-Teams. Sie wickelten den Flugverkehr auch bei hohem Verkehrsaufkommen und schwierigen Wetterbedingungen sicher und effizient ab.
(APA/red)