Pigalle mit neuer französischer Handschrift
Französische Barkultur prägt die Neuausrichtung des Pigalle mit Cocktails, Crémant und französischen Spezialitäten.

Das Pigalle in der Praterstraße 9 richtet sich neu aus und stellt französische Barkultur stärker ins Zentrum. Im Vordergrund steht dabei weniger eine nostalgische Paris-Inszenierung als die dort verbreitete Verbindung von Essen, Trinken und Ausgehen. Ein Glas Crémant, Austern oder Charcuterie können dabei ebenso zum Abend gehören wie später ein Cocktail. Seit August zeichnen Kenan Pajaziti, Clemens Waschkau und Jonathan Frimpong-Ansah für die neue Ausrichtung verantwortlich. Das Trio verbindet unterschiedliche Erfahrungen aus der Wiener Gastronomie- und Barszene und entwickelt das bestehende Konzept weiter.
Klassiker und eigene Cocktails
Die Barkarte kombiniert französische Klassiker wie „Sidecar“, „Corpse Reviver No. 2“, „French 75“ und „Kir Royal“ mit eigenen Kreationen. Dazu gehören etwa der „Cache Cache“ mit Erdnussbutter-infudiertem Hine Cognac, Fino Sherry, Zitrone, Ahornsirup und Traubengelee oder der „Tour du Monde“ mit Rum, Cointreau, Miso, Wassermelone und Limette. Auch beim „Oyster Martini“ wird das Thema Frankreich ungewöhnlicher interpretiert. Cîroc Vodka trifft dabei auf Austernschalen, Shiitake und Olivenöl. Crémant und Champagner nehmen ebenfalls einen wichtigen Platz ein. Freudenreich Brut und Rosé werden glasweise angeboten, dazu kommen Pierre Morlet und Joseph Perrier. Französische Weine aus Burgund, der Provence und der Rhône ergänzen die Auswahl. Für Gäste, die auf Alkohol verzichten möchten, gibt es sechs eigene Cocktails, darunter „Nogroni“ und „L’Expresso“.
Käse, Charcuterie und Croque Monsieur
Beim Essen setzt das Pigalle bewusst auf Barfood statt auf eine klassische Restaurantkarte. Die Gerichte sind zum Teilen gedacht und sollen sich unkompliziert mit verschiedenen Drinks kombinieren lassen. Auf der Karte stehen unter anderem Brillat-Savarin, Comté und Époisses mit Traubengelee und Eingelegtem sowie Saucisson, Jambon de Paris und Roastbeef. Dazu kommen Jahrgangssardinen aus der Bretagne und ein „Croque Monsieur à la Pigalle“ mit Roastbeef, Comté, Cornichons und Senf.
Austern am ersten Mittwoch
Einmal im Monat rückt zudem ein französischer Klassiker besonders in den Mittelpunkt. Jeden ersten Mittwoch werden im Pigalle Austern einzeln serviert. Damit ergänzt das monatliche Angebot die reguläre Auswahl an Käse, Charcuterie und kleinen Gerichten.
(PA/red)