British-Airways-Mutter schreibt Rekordgewinn
Höhere Erlöse und gesunkene Treibstoffkosten haben der IAG ein kräftiges Gewinnplus beschert, auch wenn die Zahl der Fluggäste leicht sank.
Die Muttergesellschaft von British Airways, IAG, hat im vergangenen Geschäftsjahr ihr Ergebnis spürbar verbessert. Wie der Konzern am heutigen Freitag in London mitteilte, erhöhte sich der operative Gewinn vor Sondereffekten um 13 Prozent auf etwas mehr als fünf Milliarden Euro. Ausschlaggebend waren gestiegene Erlöse sowie deutlich geringere Treibstoffkosten. Unter dem Strich wuchs der Gewinn um 22 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Konzernchef Luis Gallego sprach von Rekordergebnissen und stellte für 2026 weitere Zuwächse in Aussicht. Für das laufende Jahr plant das Unternehmen eine Ausweitung des Flugangebots um rund drei Prozent.
Leichter Rückgang bei Passagierzahlen
Im Gesamtjahr beförderten die zur IAG gehörenden Fluggesellschaften knapp 121,6 Millionen Passagiere. Das entspricht einem Rückgang von 0,4 Prozent im Vergleich zu 2024. Zum Konzern zählen neben British Airways auch Iberia, Vueling, Aer Lingus und Level. Konzernweit gingen die Fluggastzahlen sowohl auf den wichtigen Nordatlantikverbindungen als auch im innereuropäischen Verkehr zurück. Dagegen verzeichnete die Gruppe Zuwächse auf Strecken nach Lateinamerika, Asien, Afrika und in den Nahen Osten. Innerhalb des Konzerns musste lediglich Iberia einen Rückgang bei den Passagieren hinnehmen.
Umsatzplus trotz geringerer Auslastung
Ungeachtet der schwächeren Entwicklung bei den Passagierzahlen stieg der Konzernumsatz um 3,5 Prozent auf 33,2 Milliarden Euro. Ein moderater Anstieg der Ticketpreise wurde allerdings durch eine niedrigere Sitzauslastung nahezu ausgeglichen. Entlastung brachte vor allem die Entwicklung bei den Treibstoffkosten: Diese sanken um nahezu sieben Prozent auf rund 7,1 Milliarden Euro. Dadurch sparte der Konzern nach eigenen Angaben mehr als eine halbe Milliarde Euro ein.
(APA/red)