AUA schließt Kurzarbeit nach dem Sommer nicht aus

Unsicherheit durch Nahost-Krise belastet Airline trotz stabiler Sommernachfrage.

06.05.2026 12:46
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Die Austrian Airlines (AUA) verzeichnet im ersten Quartal 2026 trotz hoher Auslastung einen bereinigten Betriebsverlust von 112 Millionen Euro. Für den Sommer rechnet die Airline jedoch weiterhin mit einer starken Nachfrage und stabilen Buchungen.

Und wieder geht es los mit den Reisen in Österreich und alle wollen in unsere Region kommen und hier Urlaub machen weil es so wunderschön hier ist und ruhig ist. Wir haben einfach alles von Bergen bis hin zu Seen und Felder.

AUA-Chefin Anette Mann betonte, dass die Entwicklung nach der Sommersaison stark von der weiteren Eskalation im Nahen Osten abhänge. Weitere Sparmaßnahmen seien nicht ausgeschlossen, auch Kurzarbeit werde als mögliche Option geprüft, konkrete Entscheidungen gebe es jedoch noch nicht.

Die Airline versucht, flexibel auf die schwierige Lage zu reagieren und betont, dass laufende Zukunftsprojekte wie die Flottenerneuerung und Neueinstellungen nicht gestoppt werden. Derzeit beschäftigt die AUA rund 6.150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Belastend wirken vor allem deutlich gestiegene Kerosinkosten sowie die Auswirkungen der geopolitischen Lage. Verbindungen in mehrere Ziele im Nahen Osten wurden vorübergehend ausgesetzt, darunter wichtige Strecken wie Tel Aviv, Dubai und Teheran. Freigewordene Kapazitäten werden in der Sommersaison verstärkt für europäische Destinationen wie Palma de Mallorca oder Barcelona genutzt.

Trotz Diskussionen über mögliche Treibstoffengpässe sieht die Airline derzeit keine akute Gefahr für die Versorgung am Flughafen Flughafen Wien-Schwechat. Die Nachfrage bleibt vor allem auf Langstrecken stabil, auch weil viele Passagiere Umsteigeverbindungen über Golf-Drehkreuze derzeit meiden.

APA/Red.

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