Beschneiung sichert Skibetrieb in Vorarlberg
Künstlicher Schnee verlängert Saisonen deutlich und stabilisiert Umsätze.
In der abgelaufenen Wintersaison haben Vorarlberger Skigebiete mit technischer Beschneiung deutlich länger durchgehalten als reine Naturschnee-Destinationen. Laut Fachgruppe der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Vorarlberg erreichten beschneite Gebiete im Schnitt rund 130 Betriebstage und damit fast doppelt so viele wie Skigebiete ohne entsprechende Infrastruktur.
Ausschlaggebend dafür war vor allem der warme und trockene März, der vielerorts zu schwierigen Bedingungen führte. Während beschneite Anlagen ihre Pistenqualität weitgehend sichern konnten und ein leichtes Umsatzplus von knapp zwei Prozent erzielten, verzeichneten nicht beschneite Gebiete deutliche Einbußen: Die Betriebstage lagen dort im Schnitt bei rund 68, der Umsatz sank um mehr als 29 Prozent. Zudem musste etwa ein Drittel der Betriebe vorzeitig schließen.
Insgesamt fällt die Saisonbilanz trotz stabiler Phasen im Winter verhalten aus. Die Gästezahlen blieben leicht unter dem Vorjahr. Die Entwicklungen, insbesondere im März, zeigen laut Branchenvertretern, wie wichtig flexible Strategien und technische Anpassungen für die Zukunft sind. Gleichzeitig gewinnt die Sommersaison zunehmend an Bedeutung, da sie zusätzliche Chancen für die regionale Tourismuswirtschaft bietet.
APA/Red.
Das könnte Sie auch interessieren
Neue Schlafkojen bei Air New Zealand