Espresso Martini bekommt eigene Wiener Tasse
Für den Kaffeesiederball 2027 entsteht eine limitierte Espresso-Martini-Tasse von Julius Meinl und Augarten Wien.
Julius Meinl und Augarten Wien verbinden für den Kaffeesiederball 2027 Kaffeehauskultur und Porzellan. Eine eigens entwickelte Espresso-Martini-Tasse soll als streng limitierte Sonderanfertigung umgesetzt werden. Das Design wurde zuvor in einer österreichweiten Abstimmung aus drei Entwürfen ausgewählt.
Zwei Wiener Traditionshäuser
Der Espresso Martini verbindet Kaffee mit moderner Barkultur. Für Julius Meinl und Augarten Wien bildet der Cocktail damit den Ausgangspunkt für eine gemeinsame Sonderanfertigung. Julius Meinl bringt seine langjährige Verbindung zur Wiener Kaffeekultur ein, während Augarten Wien für die Fertigung des Porzellanstücks verantwortlich ist. Die Kooperation führt zwei unterschiedliche handwerkliche Bereiche zusammen. Julius Meinl steht seit 1862 für Kaffee und Kaffeekultur, die Geschichte der Wiener Porzellanmanufaktur Augarten reicht bis 1718 zurück. Gemeinsam soll daraus ein Design entstehen, das beim Kaffeesiederball 2027 zum Einsatz kommt.
Vom Entwurf zum fertigen Stück
Nach der Auswahl des Designs wird die Tasse in der Augarten Manufaktur gefertigt. Skizzen und Formen werden dort zunächst weiterentwickelt, bevor das Porzellanstück hergestellt und mit den vorgesehenen Details versehen wird. Die geplante Tasse ist als limitierte Sonderanfertigung konzipiert. Nach Angaben der Unternehmen soll sie nicht regulär im Handel erhältlich sein, sondern im Rahmen ausgewählter Aktivitäten und Kooperationen ausgegeben werden. Bereits bei der Abstimmung war eine limitierte Auflage von 100 Stück angekündigt worden.
Präsentation beim Kaffeesiederball
Der Kaffeesiederball 2027 findet am 22. Jänner in der Wiener Hofburg statt. Die Espresso-Martini-Tasse soll dort ihre Bühne bekommen und die Zusammenarbeit von Julius Meinl und Augarten Wien sichtbar machen. Der Ball gilt seit Jahren als Fixpunkt der Wiener Ballsaison und verbindet die traditionelle Kaffeehauskultur mit zeitgenössischen Elementen. „Wien war immer eine Stadt der Pioniere, und Julius Meinl und Augarten Wien sind aus genau diesem Geist entstanden“, sagt Christina Meinl, Familienmitglied der fünften Generation von Julius Meinl. Die gemeinsame Tasse bringe zwei Traditionshäuser mit eigener Handschrift zusammen und übertrage Wiener Handwerk auf die heutige Barkultur.
(PA/red)
