Gewinn von Ryanair sinkt um 34 Prozent
Hohe Kerosinpreise haben Ryanair im ersten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang beschert.
Die gestiegenen Kerosinpreise infolge des Iran-Kriegs haben die Geschäftsentwicklung der Fluggesellschaft Ryanair belastet. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 ging der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 34 Prozent auf 538 Millionen Euro zurück. Das teilte das Unternehmen am heutigen Montag in Dublin mit. Der Rückgang fiel damit stärker aus als von Analysten erwartet.
Treibstoffkosten belasten Ergebnis
Nach Angaben des Unternehmens war ein Großteil des Treibstoffbedarfs zwar im Voraus zu festen Preisen abgesichert. Der deutliche Anstieg der Kerosinpreise konnte dadurch jedoch nicht vollständig ausgeglichen werden.
Mehr Passagiere, niedrigere Ticketpreise
Die Zahl der beförderten Fluggäste erhöhte sich im Jahresvergleich um sechs Prozent auf 61,3 Millionen. Gleichzeitig verkaufte Ryanair seine Tickets im Durchschnitt sechs Prozent günstiger als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg deshalb lediglich um ein Prozent auf 4,4 Milliarden Euro.
Keine Prognose für Gesamtjahr
Auch für die Sommermonate setzt die Fluggesellschaft auf niedrigere Ticketpreise, um die Nachfrage anzukurbeln. Angesichts der anhaltenden Unsicherheiten verzichtet Ryanair-Chef Michael O’Leary weiterhin auf eine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr, das Ende März 2027 endet.
(APA/red)