Italien sieht keine akute Gefahr für Tourismus

Italien bewertet iranische Drohungen als ernst, sieht aber derzeit kein unmittelbares Risiko für den Tourismus.

23.03.2026 9:54
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Der italienische Außenminister Antonio Tajani hält iranische Drohungen gegen touristische Ziele für unspezifisch, warnt jedoch davor, sie zu unterschätzen. Hintergrund sind Aussagen eines Sprechers der iranischen Streitkräfte, der Gegnern weltweit mit Angriffen gedroht hatte.

Nach Einschätzung der Regierung in Rome besteht aktuell keine konkrete Gefahr für Italien. Dennoch wurden Sicherheitsmaßnahmen verstärkt und Kontrollen ausgeweitet, um sowohl Einheimische als auch Touristen zu schützen.

Verteidigungsminister Guido Crosetto verwies zusätzlich auf mögliche Aktivitäten extremistischer Gruppen in Europa. Die Sicherheitsbehörden bleiben daher in erhöhter Bereitschaft.

Im Tourismussektor zeigen sich erste Auswirkungen: Buchungen, insbesondere aus Golfstaaten, gehen zurück, und Flugverbindungen sind teilweise eingeschränkt. Gleichzeitig könnte Italien davon profitieren, da Reisende vermehrt auf als sicher geltende Ziele in Westeuropa ausweichen.

APA/Red.

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