Italiens Bahn sucht Investoren
Ferrovie dello Stato prüft Beteiligungen internationaler Investoren an neuen Strukturen.
Die staatliche Bahngesellschaft Ferrovie dello Stato Italiane erwägt, internationale Investoren in eine neu gegründete Gesellschaft einzubinden. Diese soll künftig interne Finanzflüsse und Verträge innerhalb des Konzerns verwalten. Laut CEO Stefano Donnarumma laufen dazu bereits Gespräche mit großen Fonds, wobei keine Abgabe von Unternehmensanteilen geplant ist.
Ein Schwerpunkt der Pläne liegt auf der Tochter Trenitalia France. Hier ist vorgesehen, 49 Prozent des Kapitals an Investoren zu veräußern. Die Einnahmen sollen in den Ausbau des internationalen Hochgeschwindigkeitsverkehrs fließen, insbesondere in neue Züge für Verbindungen zwischen Paris und London.
Langfristig plant der Konzern den Einsatz von bis zu 100 Hochgeschwindigkeitszügen in Europa. Für die kommenden Jahre rechnet Ferrovie dello Stato zudem mit weiterem Wachstum bei Umsatz und Gewinn.
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