Johann Lafer feiert 50 Jahre Karriere im Gösser Bräu

50 Jahre nach seinem Lehrabschluss wurde Johann Lafer im Gösser Bräu für seinen Werdegang gewürdigt.

22.07.2026 13:44
red04
© Phil Lihotzky
Franz Grossauer, Johann Lafer und Robert Grossauer

Vor genau 50 Jahren schloss Johann Lafer seine Kochlehre im Grazer Gösser Bräu ab. Aus diesem Anlass kehrte der heute international bekannte Spitzenkoch am gestrigen Dienstag an seine frühere Ausbildungsstätte zurück. Gemeinsam mit Vertretern des Gösser Bräu, des Steiermark Tourismus und der Wirtschaftskammer Steiermark wurde das Jubiläum begangen. Lafer erinnerte an seine Anfänge in Graz und betonte die Bedeutung seiner Ausbildung für seinen weiteren beruflichen Weg. „In Graz und in der Steiermark habe ich nicht nur mein Handwerk gelernt, sondern auch den respektvollen Umgang mit Lebensmitteln, die Bedeutung von Qualität und den Wert harter Arbeit“, sagte Lafer.

Ausbildung als Grundlage für Karriere

Die Kochlehre im Gösser Bräu bildete den Ausgangspunkt für Lafers spätere Laufbahn in der internationalen Gastronomie. Gösser-Bräu-Wirt Robert Grossauer verwies auf die Bedeutung der Lehrlingsausbildung im eigenen Betrieb und bezeichnete Lafer als Beispiel dafür, welche Entwicklungsmöglichkeiten eine fundierte Ausbildung bieten könne. „Johann Lafer ist ein großes Vorbild für jede und jeden in unserer Branche. Er ist der Beweis dafür, dass man es mit Leidenschaft und Fleiß sehr weit bringen kann“, so Grossauer.

Neues Ausbildungszentrum vorgestellt

Das Jubiläum nutzten Steiermark Tourismus und die Wirtschaftskammer Steiermark auch zur Vorstellung des neuen gastronomischen Ausbildungsbereichs im Center of Excellence. Das Zentrum soll künftig eine zentrale Einrichtung für die praxisnahe Ausbildung von Lehrlingen in der Gastronomie sein. Geplant sind moderne Ausbildungsbedingungen, realitätsnahe Trainingsmöglichkeiten sowie eine engere Zusammenarbeit zwischen Betrieben, Berufsschulen und Tourismusorganisationen. Mit dem Angebot soll die Tourismuslehre in der Steiermark weiterentwickelt und attraktiver gestaltet werden. Gleichzeitig soll ein Beitrag zur Sicherung von Fachkräften in Gastronomie und Hotellerie geleistet werden.

(PA/red)

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