Landesweiter Streik legt Teile Italiens lahm

In Italien kommt es am Montag durch einen landesweiten Streik zu erheblichen Einschränkungen im Verkehr sowie in mehreren öffentlichen Bereichen.

18.05.2026 9:03
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Ein landesweiter Streik sorgt in Italien am Montag voraussichtlich für massive Beeinträchtigungen im öffentlichen Leben. Besonders betroffen sind der Bahn- und Nahverkehr, das Gesundheitswesen, Schulen sowie Teile der öffentlichen Verwaltung. Reisende müssen mit zahlreichen Verspätungen und Zugausfällen rechnen.

Zu dem Arbeitskampf hat die linke Basisgewerkschaft Usb aufgerufen. Hintergrund sind politische Spannungen rund um den Nahostkonflikt. Die Gewerkschaft kritisiert die israelfreundliche Haltung der Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und verweist auf einen Appell der Gaza-Hilfsflotte „Global Sumud Flotilla“, die zu propalästinensischen Protesten aufgerufen hatte.

Nach Angaben der italienischen Staatsbahn FS dauert der Streik von Sonntagabend bis Montagabend. Betroffen sind sowohl Hochgeschwindigkeitszüge wie Frecciarossa und Italo als auch Regionalverbindungen. Einzelne garantierte Verbindungen sollen jedoch in den üblichen Stoßzeiten verkehren.

Auch in Städten wie Rom und Mailand wird mit Einschränkungen im Nahverkehr gerechnet. Darüber hinaus könnten Arzttermine, Laboruntersuchungen und planbare Operationen verschoben werden. Notfallbehandlungen sollen weiterhin gewährleistet bleiben. An vielen Schulen ist zudem mit Unterrichtsausfällen zu rechnen.

APA/Red.

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