Lufthansa will trotz Iran-Krieg Gewinn steigern

Mehr Erlöse und Effizienz sollen steigende Kosten ausgleichen.

06.05.2026 11:27
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Die Lufthansa will in diesem Jahr trotz geopolitischer Unsicherheiten, steigender Kerosinpreise und Arbeitskämpfe ihren operativen Gewinn weiter deutlich steigern. Das Unternehmen strebt an, das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Vergleich zum Vorjahr von 1,96 Milliarden Euro um mehr als zehn Prozent zu übertreffen.

Als Belastung nennt die Airline insbesondere den gestiegenen Ölpreis im Zusammenhang mit dem Konflikt im Nahen Osten sowie höhere Kerosinkosten, die um 1,7 Milliarden Euro auf 8,9 Milliarden Euro steigen dürften. Auch Streiks im eigenen Betrieb wirken sich negativ aus.

Konzernchef Carsten Spohr setzt daher auf höhere Ticketerlöse, eine bessere Auslastung der Flugzeuge sowie Kosteneinsparungen, um die Mehrbelastungen zu kompensieren. Gleichzeitig soll das Angebot moderater wachsen als ursprünglich geplant.

Zum Jahresauftakt konnte Lufthansa ihren saisonüblichen Verlust reduzieren. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um acht Prozent auf 8,75 Milliarden Euro. Der bereinigte operative Verlust sank trotz Streiks um 15 Prozent auf 612 Millionen Euro und fiel damit besser aus als erwartet. Unter dem Strich verringerte sich der Nettoverlust um rund ein Viertel auf 665 Millionen Euro.

APA/Red.

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