Lufthansa zahlt Teil der Coronahilfen zurück

Die Lufthansa erholt sich von der Coronakrise
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Nachdem die Lufthansa Mitte September vorhatte, die Corona Staatshilfen zurückzuzahlen, konnte sie den Plan nun umsetzen. Am Montag teilte die Fluglinie mit, dass ein Teil der stillen Einlage von 1,5 Milliarden Euro zurückgezahlt werden konnte. Insgesamt bekam die Lufthansa vom Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) stille Einlagen in der Höhe von 2,5 Milliarden Euro. Die Rückzahlung war nun möglich, aufgrund einer Kapitalerhöhung, die 2,162 Milliarden Euro einbrachte. Der Rest der Hilfen soll bis Ende des Jahres zurückgezahlt werden.

Durch Förderung vor Aus bewahrt

Die Lufthansa AG ist dankbar, dass sie in der Krise mit Steuermitteln stabilisiert werden konnte, so Lufthansa Chef Carsten Sphor. Während der Coronakrise bewahrte das Land Deutschland die Fluglinie vor einem wirtschaftlichen Aus, mithilfe des WSF. Gemeinsam mit Österreich, Belgien und der Schweiz, wo die Töchterkonzerne der Lufthansa (AUA, Brussels Airlines, Swiss) sitzen, stellte Deutschland ein Budget von 9 Milliarden Euro zur Verfügung. Das Unternehmen nahm jedoch nicht die ganze Summe in Anspruch.

Gute Aussichten

Aufgrund der steigenden Grenzöffnungen und wachsenden Nachfrage nach Flugreisen blickt Sphor nun optimistisch in die Zukunft. Geschäftsreisende fliegen wieder mehr. Einen besonders starken Anstieg an Geschäftsreisen merkt man in den Heimatmärkten, also Deutschland, Schweiz Österreich. Aber auch Privatflüge steigen wieder an, denn Touristen holen ihre corona-bedingt verschobenen Reisen nach und immer mehr Länder öffnen wieder ihre Grenzen.

Staatshilfe auch für AUA

Auch die Austrian Airlines (AUA), der Tochterkonzern der Lufthansa, wurde letztes Jahr mit 450 Millionen Euro Staatsgeldern gerettet. Die Summe setzt sich zusammen aus 150 Millionen Steuergelder und einem Kredit von 300 Millionen Euro, der von der Republik Österreich besichert ist. Der deutsche Mutterkonzern steuerte weiter 150 Millionne bei.

APA/RED

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