Reiseverhalten der Österreicher wird flexibler

Bei der Urlaubsbuchung gewinnen für die Österreicher Transparenz, Sicherheit und flexible Angebote an Bedeutung.

28.05.2026 11:32
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Besonders gefragt sind klassische Destinationen wie Italien (32 Prozent), Kroatien (23 Prozent), Deutschland (19 Prozent) und Griechenland (16 Prozent).

Viele Österreicher finalisieren derzeit ihre Urlaubspläne oder greifen kurzfristig zu Last-Minute-Angeboten. Die Reiselust bleibt dabei ungebrochen: Laut dem „Ruefa Reisekompass“ planen rund neun von zehn Österreichern im Jahr 2026 mindestens eine Reise. Das durchschnittliche Reisebudget liegt bei etwa 2.200 Euro pro Person.

Konkrete Buchungsentscheidungen

Mit der anhaltend starken Reiselust geht eine zunehmende Konkretisierung der Buchungen einher. Gleichzeitig steigt das Bedürfnis nach Orientierung. Verlässliche Informationen, transparente Preisgestaltung und klare Rahmenbedingungen gewinnen bei der Entscheidung für ein Reiseangebot an Bedeutung. Auch kurzfristig stehen für die Sommerferien zahlreiche Reisemöglichkeiten zur Verfügung. Entscheidend ist jedoch, Angebote sorgfältig zu vergleichen und Alternativen in Betracht zu ziehen. Flexibilität bei Reiseterminen, alternative Abflughäfen oder vergleichbare Destinationen erhöhen die Chance, passende und zugleich leistbare Optionen zu finden. Marktkenntnis und Erfahrung spielen dabei eine wesentliche Rolle, um trotz begrenzter Zeitfenster geeignete Angebote zu identifizieren. So lassen sich auch kurzfristig Reisen organisieren, die ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Europa als zentrale Urlaubsregion

Bei der Wahl der Reiseziele zeigt sich ein stabiler Trend: Europa bleibt in der Hauptsaison die wichtigste Urlaubsregion. Laut „Ruefa Reisekompass“ planen rund 80 Prozent der Österreicher eine Urlaubsreise innerhalb Europas. Besonders gefragt sind klassische Destinationen wie Italien (32 Prozent), Kroatien (23 Prozent), Deutschland (19 Prozent) und Griechenland (16 Prozent). Gleichzeitig verändert sich die Nachfrage innerhalb Europas. Neben etablierten Urlaubsländern gewinnen weniger stark frequentierte Regionen an Bedeutung. Inseln wie Menorca oder Skyros stehen beispielhaft für diesen Trend. Sie verbinden Urlaubsqualität mit ruhigerem Umfeld und bieten Alternativen zu stark ausgelasteten Regionen.

Bedeutung von Preistransparenz

In der Hauptreisezeit rücken klare Rahmenbedingungen stärker in den Fokus. Pauschalreisen gelten dabei als besonders gefragt, da sie strukturierte Leistungen, transparente Preise und rechtliche Absicherung bieten. Zunehmend nachgefragt werden auch flexible Tarifmodelle, die Umbuchungen oder Anpassungen ermöglichen. Diese sogenannten Flextarife sind je nach Anbieter und Reisepreis ab etwa 29 Euro erhältlich. Zusätzlich bieten viele Veranstalter Preisgarantien, die nachträgliche Preiserhöhungen ausschließen.

(PA/red)

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