Schloss Hof zeigt erstmals Kürbisskulpturen

Von Ende August bis Anfang November stehen auf Schloss Hof Kürbisskulpturen, Raritäten und Riesenkürbisse im Mittelpunkt.

24.08.2026 13:25
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© Michal Clic
Die Skulpturen sind bis zu fünf Meter groß und werden in den historischen Garten integriert.

Auf Schloss Hof dreht sich im Herbst alles um den Kürbis. Von 29. August bis 2. November sind im Barockgarten erstmals in Österreich die großen Kürbisskulpturen des deutsch-schweizerischen Unternehmens Jucker Farm zu sehen. Die Motive reichen von einer Kürbiskrone über einen Froschkönig und eine Bienenkönigin bis zu einem Kompass und Schachkönigen.

Große Figuren zwischen den Blumenbeeten

Die Skulpturen sind bis zu fünf Meter groß und werden in den historischen Garten integriert. Entlang der Wege finden sich weitere Kürbisse und Dekorationen. Infotafeln geben Hintergrundinformationen zu den einzelnen Motiven. Auch die diesjährige Sonderausstellung „Verspielte Symmetrie – Der Barockgarten als Kunstwerk“ spielt eine Rolle. Sie beschäftigt sich mit der Gestaltung und Ordnung des Barockgartens. Die Kürbisskulpturen setzen dazu einen ungewöhnlichen Kontrast.

Sortenschau mit bis zu 400 Kürbissen

Beim Spiegelbecken werden bis zu 400 Kürbisraritäten aus verschiedenen Ländern präsentiert. Welche Sorten zu sehen sind, hängt von der Ernte und den Wetterbedingungen ab. Zu entdecken gibt es Kürbisse in unterschiedlichen Formen, Farben und Größen.

Fast eine Tonne auf der Waage

Am 19. September geht es um das Gewicht. Auf Schloss Hof findet eine der drei offiziell anerkannten Wiegemeisterschaften des Vereins Austrian Giant Pumpkin Growers statt. Erwartet werden Züchter aus Niederösterreich, Wien, dem Burgenland, der Steiermark und Kärnten. Im vergangenen Jahr brachte der Sieger 990,6 Kilogramm auf die Waage. Die Kürbisse werden auf Paletten angeliefert und mit einem Stapler gewogen. Auch besonders große Tomaten, Zucchini und Melonen kommen zur Veranstaltung.

Schnitzen und Suppe

Am 12. und 13. September können Besucher Schnitzkünstlern bei der Arbeit zusehen. Zwei international erfahrene Künstler und eine Malerin gestalten Riesenkürbisse vor Ort. Kinder können ebenfalls selbst zum Schnitzwerkzeug greifen. Am 10. und 11. Oktober folgt das größte Kürbissuppenessen Österreichs. Die Suppe wird mit regionalen Zutaten zubereitet. Pro Portion wird ein Euro an das Kinderhospiz Lichtblickhof gespendet. Der Kürbis ist damit bis Anfang November im Schlossgarten präsent – als Kunstobjekt, Rarität, Wettbewerbsstück und schließlich auch im Suppenteller.

(PA/red)

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