Starbucks schließt 250 Filialen in Nordamerika

Nach mehreren Filialschließungen im Vorjahr drosselt Starbucks nun erneut seine Expansion in Nordamerika.

28.09.2026 12:10
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Auch die Expansionspläne werden zurückgeschraubt.

Starbucks setzt seinen Sanierungskurs fort und schließt weitere unrentable Filialen in Nordamerika. Rund 250 Standorte sollen größtenteils bis Ende des Geschäftsjahres 2026 geschlossen werden. Das entspricht etwa einem Prozent der rund 18.000 Starbucks-Filialen in der Region. Für die Restrukturierung rechnet der Konzern mit Kosten von rund 300 Millionen Dollar. Auch die Expansionspläne werden zurückgeschraubt. Weltweit rechnet Starbucks im Geschäftsjahr 2026 mit rund 440 Neueröffnungen eigener und lizenzierter Filialen. Bisher hatte das Unternehmen zwischen 600 und 650 neue Standorte angepeilt.

Fokus auf kürzere Wartezeiten

Konzernchef Brian Niccol will mit seinem „Back to Starbucks“-Plan wieder mehr Kunden in die Filialen bringen. In den USA setzt das Unternehmen unter anderem auf kürzere Wartezeiten und eine einfachere Speisekarte. Gleichzeitig wurde in den Filial- und Küchenbetrieb investiert und die Verwaltung durch Stellenabbau und die Schließung einiger Regionalbüros verkleinert. Bis Juli konnte Starbucks den Umsatz vier Quartale in Folge steigern. Nach Angaben des Konzerns nahm auch die Kundenfrequenz über verschiedene Einkommensgruppen hinweg zu. Neue Angebote und eine Überarbeitung des Treueprogramms trugen ebenfalls zur Entwicklung bei.

Weitere Schließungen

Bereits im vergangenen Jahr hatte Starbucks im Zuge seines Umbaus mehrere unrentable Standorte geschlossen. Dazu gehörte auch die bekannte Rösterei in Seattle. Die damalige Restrukturierung verursachte laut Unternehmen Kosten von rund einer Milliarde Dollar. Auch in Österreich wurden 2025 Filialen geschlossen, darunter Standorte in Salzburg, Linz und Innsbruck.

(APA/red)

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