Steiermark führt erneut Oster-Ranking im Inland an
Jeder fünfte Osterurlaub im Inland führt 2026 in die Steiermark, die damit erneut das Bundesländer-Ranking anführt.
Die Steiermark ist auch zu Ostern 2026 das gefragteste Urlaubsziel innerhalb Österreichs. Das geht aus dem aktuellen ÖHV-Urlaubsradar hervor. Demnach entscheidet sich rund jeder fünfte Inlandsurlauber für einen Aufenthalt in dem Bundesland. Bereits in den Jahren 2024 und 2025 lag die Steiermark im Bundesländer-Ranking an erster Stelle. Gernot Deutsch, Landesvorsitzender der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV), sieht die Gründe für diese Entwicklung im Angebot der Region: Natur, Kulinarik und persönliche Gastfreundschaft entsprächen den Erwartungen vieler Gäste. Die kontinuierliche Spitzenposition führt er zudem auf langfristige Qualitätsarbeit in den Betrieben sowie eine klare touristische Ausrichtung zurück.
Erholung gewinnt weiter an Bedeutung
Ein deutlicher Trend zeigt sich bei den Reisemotiven. Für 44 Prozent der Österreich-Urlauber steht zu Ostern 2026 die Erholung im Vordergrund. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Anstieg von acht Prozentpunkten. Aktiv- und Erlebnisangebote bleiben mit rund 20 Prozent ein wichtiger Bestandteil der Nachfrage. Weitere 19 Prozent der Befragten nutzen die Feiertage für Besuche bei Familie und Freunden. Ergänzt wird das Spektrum durch Städte- und Kulturreisen.
Nachfrage aus allen Bundesländern
Die Nachfrage nach Osterurlauben in der Steiermark kommt aus dem gesamten Bundesgebiet. Besonders häufig wird das Bundesland von Reisenden aus Wien, Niederösterreich und dem Süden Österreichs gewählt. Schon in den vergangenen Jahren zählte die Steiermark in den meisten Bundesländern zu den bevorzugten Reisezielen. Neben der guten Erreichbarkeit wird auch die Qualität des touristischen Angebots als entscheidender Faktor genannt. Davon profitieren nicht nur einzelne Betriebe, sondern auch ganze Regionen innerhalb des Bundeslands. Die Daten stammen aus dem ÖHV-Urlaubsradar, einer regelmäßigen Befragung der Österreichischen Hotelvereinigung in Zusammenarbeit mit Reppublika Research. Dabei werden jeweils vor Schulferien rund 1.000 Österreicher zu ihren Urlaubsplänen befragt.
(PA/red)