Ströck will am Weltfrauentag spenden

Am 8. März spendet Ströck zum Weltfrauentag für jeden verkauften Barista-Kaffee einen Euro an die ME/CFS-Forschung.

03.03.2026 9:36
red04
© Lukas Lorenz
Für jeden in den Filialen von Baristas zubereiteten Kaffee spendet Ströck einen Euro an die WE&ME Foundation.

Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März 2026 startet die familiengeführte Traditionsbäckerei Ströck eine Spendenaktion zugunsten von Menschen mit Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronischem Erschöpfungssyndrom (ME/CFS). Ziel ist es, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die chronische Multisystemerkrankung zu lenken und die Forschung zu unterstützen.

Rund 80.000 Betroffene in Österreich

Schätzungen zufolge sind in Österreich etwa 80.000 Menschen von ME/CFS betroffen, mehrheitlich Frauen. Die Erkrankung ist unter anderem durch eine ausgeprägte Belastungsintoleranz, anhaltende Erschöpfung sowie neurologische und immunologische Beschwerden gekennzeichnet. In schweren Fällen kann sie zur vollständigen Pflegebedürftigkeit führen. Trotz der erheblichen gesundheitlichen und sozialen Folgen gilt die Versorgungslage als unzureichend. Es gibt nur wenige spezialisierte Anlaufstellen, die Forschung ist bislang begrenzt, und auch im Bereich der sozialen Absicherung sehen Betroffenenvertreter Handlungsbedarf.

Ein Euro pro verkauftem Kaffee

Am 8. März 2026 spendet Ströck für jeden in den Filialen von Baristas zubereiteten Kaffee einen Euro an die WE&ME Foundation. Die Stiftung fördert die Grundlagenforschung zu ME/CFS und arbeitet an der Vernetzung von wissenschaftlicher Expertise und Patientenerfahrungen. Kunden können sich durch den Kauf eines Kaffees an der Aktion beteiligen. Die Spenden sollen dazu beitragen, Forschungsprojekte voranzutreiben und die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Erkrankung zu stärken.

Betroffenheit von Frauen

Die Gründer der WE&ME Foundation, Gerhard und Gabriele Ströck, verweisen darauf, dass ME/CFS häufig Frauen betrifft und für Erkrankte sowie deren Familien mit erheblichen Einschnitten verbunden ist. Vor diesem Hintergrund wird der Weltfrauentag als Termin für die Spendenaktion gewählt. Mit der Initiative verbindet das Unternehmen eine Verkaufsaktion mit einem Hinweis auf eine Erkrankung, die in der öffentlichen Wahrnehmung bislang vergleichsweise wenig Beachtung findet.

(PA/red)

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