Tirol führt bei Camping-Nächtigungen

Österreichs Campingplätze verzeichneten im ersten Halbjahr 2026 rund 2,9 Millionen Nächtigungen und bleiben damit auf hohem Niveau.

25.08.2026 9:51
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Tirol lag im ersten Halbjahr 2026 mit knapp 916.920 Übernachtungen auf Platz eins der Bundesländer.

Camping bleibt in Österreich auch heuer gefragt. Im ersten Halbjahr 2026 wurden auf Camping- und Stellplätzen rund 2,9 Millionen Nächtigungen gezählt. Das geht aus Daten der Statistik Austria hervor, auf die der Österreichische Camping Club (ÖCC) am heutigen Dienstag verwies. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 ging die Zahl allerdings um 3,6 Prozent zurück. Besonders stark war der Mai. Mit 789.720 Nächtigungen wurde ein Plus von 37,5 Prozent gegenüber dem Mai des Vorjahres erreicht. Auch der Februar entwickelte sich laut ÖCC positiv. Im April und Juni lagen die Zahlen dagegen unter jenen des jeweiligen Vorjahresmonats.

Wetter sorgt für Schwankungen

Als Gründe für die unterschiedliche Entwicklung nennt der ÖCC vor allem das wechselhafte Wetter sowie die Lage von Feiertagen und Ferien. Beim Camping kann sich die Witterung unmittelbar auf die Nachfrage auswirken. „Camping hat sich in Österreich längst als fixe Größe im Sommertourismus etabliert“, sagte ÖCC-Präsident Tomas Mehlmauer. Auch wenn einzelne Monate wetterbedingt schwächer ausfielen, bleibe die Nachfrage nach Campingurlauben hoch.

Tirol liegt vor Kärnten

Die meisten Campingnächtigungen wurden im ersten Halbjahr in Tirol registriert. Mit knapp 916.920 Übernachtungen lag das Bundesland deutlich vor Kärnten, das rund 654.840 Nächtigungen verzeichnete. Auf Platz drei folgte Salzburg mit etwa 309.040 Nächtigungen. Die Steiermark kam auf rund 291.380. Im Burgenland wurden 270.970 Nächtigungen gezählt. Vorarlberg erreichte knapp 159.620 Nächtigungen, Oberösterreich gut 154.800. In Niederösterreich wurden knapp 107.850 Übernachtungen registriert. Wien kam auf rund 46.540 und lag damit im Bundesländervergleich am Ende.

Rückgang nach Rekordjahr

Insgesamt blieb das Niveau damit hoch, auch wenn die Zahlen nicht an das Rekordniveau des Vorjahres heranreichten. Wie sich die Campingsaison weiter entwickelt, wird unter anderem vom Wetter und vom Verlauf der Ferienmonate abhängen.

(APA/red)

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