Umbriens Radweg als Italiens bester ausgezeichnet

Der Radweg am Trasimeno-See in Umbrien wurde mit dem „Green Road Award 2026“ als schönste Radroute Italiens prämiert.

22.06.2026 9:09
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Die italienische Region Umbrien hat mit dem Radweg entlang des Trasimeno-See den „Green Road Award 2026“ gewonnen. Die Auszeichnung gilt als bedeutendster Preis für Radtourismus in Italien und würdigt Regionen, die nachhaltige Mobilität und Fahrradtourismus besonders fördern.

Den zweiten Platz sicherte sich Apulien mit einer Rundroute durch das Gargano-Gebiet an der Adriaküste. Rang drei ging gemeinsam an Piemont für die Radstrecke „Via del Mare“ sowie an Latium mit dem „Radweg der Etrusker“. Insgesamt wurden in diesem Jahr 33 Projekte für den Wettbewerb eingereicht.

Eine Sonderauszeichnung für Pilger- und Wanderwege erhielt Kalabrien für den „Weg der Normannen“. Erstmals wurde zudem ein Preis für Reitrouten vergeben. Dieser ging an die Region Abruzzen für die „Reitroute des Bergs Gran Sasso“.

Weitere Ehrungen gingen an die Toskana, die für die Route „Grand Tour Costa degli Etruschi“ zum Wettbewerbsschwerpunkt „Stille“ ausgezeichnet wurde. Den Pressepreis erhielt Sardinien für das Projekt „Shardana Bikeventure“. Als besonders fahrradfreundliches Reiseziel außerhalb Italiens wurde Frankreich geehrt.

Die Preisverleihung fand in Sanremo statt. Gastgeber war die Region Ligurien, deren „Cycling Riviera“ im Vorjahr den Wettbewerb gewonnen hatte. Mit der Fertigstellung des letzten Abschnitts zwischen Imperia und Diano Marina soll das dortige Radwegenetz nun vollständig abgeschlossen werden.

APA/Red.

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