VieVinum 2026 setzt auf internationale Vernetzung
Bei der VieVinum 2026 präsentierten rund 500 Weingüter ihre Weine einem internationalen Fachpublikum in Wien.
Von 16. bis 18. Mai 2026 wurde die Wiener Hofburg erneut zum zentralen Treffpunkt der internationalen Weinbranche. Im Rahmen der VieVinum 2026 präsentierten rund 500 österreichische Weingüter ihre Weine einem internationalen Fachpublikum. Die von der Österreich Wein Marketing GmbH (ÖWM) organisierte Veranstaltung brachte mehr als 1.000 Fachgäste aus über 50 Ländern nach Wien, darunter Sommeliers, Medienvertreter, Master of Wine und Importeure. Austragungsort war die Wiener Hofburg, die der Messe ein repräsentatives Umfeld im historischen Zentrum der Stadt bot.
Im internationalern Fokus
ÖWM Geschäftsführer Chris Yorke betonte die wachsende internationale Nachfrage nach österreichischen Weinen. Diese überzeugten durch hohe Qualität, nachhaltige Produktionsweisen und einen frischen, klaren Stil, der weltweit zunehmend gefragt sei. Da der heimische Markt weitgehend gesättigt ist, richtet sich der Fokus der Branche verstärkt auf den Export, der durch Veranstaltungen wie die VieVinum entscheidend unterstützt werden soll.
Hochkarätige Gäste
Die VieVinum 2026 versammelte zahlreiche Spitzenvertreter der internationalen Weinszene, darunter Raimonds Tomsons, Joris Gutierrez Garcia und Reeze Choi. Ergänzt wurde dieses Spitzenfeld durch zahlreiche Master Sommeliers und Master of Wine, die die Gelegenheit nutzten, die Vielfalt und das Qualitätsniveau österreichischer Weine direkt vor Ort zu verkosten und fachlich zu diskutieren.
Plattform für Export und Vernetzung
Seit ihrer Gründung im Jahr 1998 hat sich die von M.A.C. Hoffmann organisierte VieVinum als internationale Plattform für den österreichischen Weinexport etabliert. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur die Präsentation aktueller Jahrgänge, sondern auch der Aufbau langfristiger Geschäftsbeziehungen zwischen Produzenten und internationalen Handelspartnern. Die starke internationale Beteiligung unterstreicht die Bedeutung der Veranstaltung als Drehscheibe der globalen Weinwirtschaft.
Auszeichnungen und Rahmenprogramm
Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des Bacchuspreises International an Sascha Speicher und Debra Meiburg für ihre Verdienste um die internationale Sichtbarkeit österreichischer Weinkultur. Ergänzend dazu bot das Rahmenprogramm der „Terroir Talks“ umfangreiche Verkostungen, bei denen die Bedeutung von Herkunft, Boden und Klima für den Charakter österreichischer Weine im Mittelpunkt stand und die stilistische Vielfalt der heimischen Produktion eindrucksvoll sichtbar wurde.
(PA/red)