Westbahn startet Südstrecke

Westbahn nimmt den Betrieb zwischen Wien, Graz, Klagenfurt und Villach mit neuen Schnellzügen auf.

02.03.2026 11:53
red04
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Die Westbahn, mehrheitlich in Privatbesitz von Hans Peter Haselsteiner, hat am Sonntag ihren Betrieb auf der Südstrecke aufgenommen. Mit der Verbindung zwischen Wien, Graz, Klagenfurt und Villach soll der Wettbewerb im österreichischen Fernverkehr gestärkt werden.

Auf der Südstrecke kommen neue Smile-Hochgeschwindigkeitszüge des Schweizer Herstellers Stadler zum Einsatz, die bis zu 250 km/h fahren können. Die Kosten für die drei Züge belaufen sich auf 120 Millionen Euro. Sie wurden zunächst für sechs Jahre geleast, mit der Option, sie danach weiter zu leasen oder zu kaufen.

Zunächst bietet die Westbahn drei tägliche Verbindungen pro Richtung an, unter anderem mit Halt in Payerbach-Reichenau (Bezirk Neunkirchen). Ab 26. März sollen an Wochenenden, Feiertagen und in Ferien fünf Verbindungen pro Tag und Richtung fahren. Ab 29. Mai wird die Strecke Wien–Villach täglich fünfmal pro Richtung bedient.

Die Reisezeit zwischen Wien und Villach beträgt laut Westbahn dreieinhalb Stunden mit sieben Zwischenstopps. Die Fahrt von Klagenfurt nach Wiener Neustadt dauert zwei Stunden und 38 Minuten, die Strecke vom Bahnhof Kühnsdorf-Klopeiner See nach Wien unter drei Stunden ohne Umstieg.

APA/Red.

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