Zypern unterstützt Tourismus
Mit einem 200-Millionen-Euro-Programm stabilisiert Zypern Tourismus, Landwirtschaft und Preise.
Die Regierung von Zypern hat ein umfassendes Hilfspaket in Höhe von 200 Millionen Euro beschlossen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Spannungen im Nahen Osten abzufedern. Im Mittelpunkt stehen gezielte Maßnahmen zur Unterstützung des Tourismussektors, einer der wichtigsten Einnahmequellen des Landes.
So übernimmt der Staat im April einen Teil der Löhne von Beschäftigten in Hotels und touristischen Betrieben, die ihre Saison starten. Hintergrund sind rückläufige Buchungen, weshalb manche Betriebe ihre Öffnung verschoben haben. Zusätzlich plant die Regierung Unterstützung für Fluggesellschaften, um wichtige internationale Verbindungen für Reisende aufrechtzuerhalten.
Auch Konsumenten und Landwirtschaft profitieren: Die Mehrwertsteuer auf Fleisch, Geflügel und Fisch wird vorübergehend ausgesetzt. Gleichzeitig erhalten Bauern finanzielle Hilfe bei Betriebsmitteln wie Düngemitteln.
Die geografische Nähe Zyperns zu Krisengebieten im Nahen Osten verstärkt die wirtschaftlichen Unsicherheiten. Jüngste sicherheitspolitische Vorfälle sowie militärische Aktivitäten internationaler Partner haben die Lage zusätzlich angespannt und den Handlungsbedarf der Regierung erhöht.
APA/Red.