Emirates meldet Rekordgewinn trotz Krisen
Die Fluggesellschaft bleibt hochprofitabel und sieht sich gegen steigende Kerosinpreise langfristig abgesichert.
Die in Dubai ansässige Airline Emirates hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Rekordgewinn erzielt, obwohl der Luftverkehr im Nahen Osten durch den Iran-Krieg erheblich belastet wurde. Der Nettogewinn stieg auf 5,4 Milliarden US-Dollar (rund 4,6 Milliarden Euro), während der Umsatz auf 41 Milliarden Dollar zulegte.
Trotz eines leichten Rückgangs der Passagierzahlen auf 53,2 Millionen konnte die Airline durch höhere Ticketpreise stabile Ergebnisse erzielen. Laut Unternehmensangaben verfügt Emirates über hohe Barreserven von rund 15 Milliarden Dollar und zählt weiterhin zu den profitabelsten Fluggesellschaften weltweit.
Das Unternehmen sieht sich zudem gegen starke Schwankungen bei Treibstoffpreisen abgesichert und hat entsprechende Absicherungen bis zum Geschäftsjahr 2028/29 abgeschlossen. Dadurch seien keine unmittelbaren Versorgungsprobleme zu erwarten.
Die jüngsten Konflikte in der Region, einschließlich militärischer Spannungen zwischen den USA, Israel und dem Iran, hatten zuvor zu Flugausfällen und Luftraumsperrungen geführt. Dennoch konnte Emirates bereits einen Großteil seines Streckennetzes wiederherstellen und operiert aktuell wieder nahe dem Vorkrisenniveau.
Auch andere Golf-Airlines wie Qatar Airways und Etihad Airways arbeiten am Wiederaufbau ihrer Kapazitäten, bleiben jedoch teilweise noch unter den früheren Leistungsständen. Trotz weiterhin bestehender Unsicherheiten sieht Emirates das Geschäft insgesamt stabil aufgestellt.
APA/Red.